Das Amt für Kommunikation hat am 20. Mai entschieden, dass der Businessplan der Trion Space AG den gestellten Anforderungen entspricht, und hat den Frequenznutzungsvertrag zwischen der Trion Space AG mit Sitz in Liechtenstein und der Rivada AG beziehungsweise der Rivada Space Networks GmbH als neue Betreiberin des Satellitennetzwerkes genehmigt. Damit ist ein weiterer Meilenstein im Frequenzzuteilungsverfahren erreicht.

Der genehmigte Frequenznutzungsvertrag trägt der neuen Beteiligungsstrukur des Satellitenprojekts Rechnung. Ende Februar 2022 übernahm die Rivada Space Networks GmbH, die deutsche Tochterfirma des US-amerikanischen Kommunikations- und Technologieunternehmens Rivada Networks Inc., den Hauptanteil an der liechtensteinischen Trion Space AG. Inhaberin der vom Amt für Kommunikation vorläufig zugeteilten Frequenzrechte bleibt nach wie vor die liechtensteinische Firma Trion Space AG.

 

Unter dem neuen Konsortium reichte die Trion Space AG Anfang März beim Amt für Kommunikation fristgerecht einen überarbeiteten Businessplan ein. Das Amt hat den Businessplan unter Beizug internationaler Experten detailliert geprüft und kommt zum Schluss, dass die im Rahmen der "einstweiligen Zuteilungsverfügung"

sowie der Ergänzungsverfügung vom März 2021 gestellten Anforderungen erfüllt werden können.

 

Die endgültige Zuteilung der Frequenzen, welche zum kommerziellen Betrieb des Satellitennetzes berechtigt, richtet sich nach den Vorschriften der Internationalen Fernmeldeunion sowie den Projektvorgaben einschliesslich umfassenden Sorgfalts-, Berichts- und Kontrollpflichten.

zurück zur Übersicht