Der Werkzeug- und Baugerätehersteller Hilti

Der Konzern gehört mit rund 32 000 Beschäftigten und 5,7 Milliarden Euro Umsatz im Jahr 2020 zu den größten Bohr- und Baumaschinenherstellern der Welt. Was ursprünglich für 2030 geplant war, will der Baugerätekonzern nun schon 2023 erreichen: CO2-Neutralität – und das global. Mittlerweile werden alle Hilti-Standorte weltweit mit Strom aus erneuerbaren Energiequellen versorgt.

Dabei hat Nachhaltigkeit viele Gesichter: von zukunftsweisenden, grünen Technologien bis hin zu sozialer Nachhaltigkeit. 1996 wurde deshalb die Hilti Foundation mit dem Ziel ins Leben gerufen, benachteiligten Menschen ein unabhängiges und selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen. Die Stiftung
unterstützt diverse nachhaltige Projekte in verschiedenen Bereichen auf der ganzen Welt, die sich nach einer gewissen Anlaufzeit selbst finanzieren, messbare Ergebnisse liefern und wiederholbar sein sollen. Die Stiftung wird finanziell vom Martin-Hilti-Familien-Trust und der Hilti-Gruppe unterstützt, die zwei Prozent des jährlichen Gewinns direkt in Stiftungsprojekte fließen lassen.

So verlassen bei dem Projekt „Habitat For Humanity“ beispielsweise Hilti-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter für ein paar Tage ihr gewohntes Arbeitsumfeld und helfen bei Wohnprojekten für Obdachlose. Bei „Day Of Caring“ arbeiten Hilti-Freiwillige in einer Tafel für Lebensmittelspenden oder einer Tierschutzstation mit, fahren Essen auf Rädern aus und beteiligen sich an Aufräumaktionen in der  Nachbarschaft. Im Rahmen des Projektes „Base Builds“ werden unter anderem auf den Philippinen neue Bautechniken rund um den nachwachsenden Rohstoff Bambus erforscht und Einheimische darin geschult, diese Erkenntnisse beim Bau neuer Häuser anzuwenden. „Wir wollen unser Geschäft in fundamentaler Weise umweltschonender und mit einem positiveren Beitrag für die Gesellschaft betreiben“, resümiert Hilti-Chef Christoph Loos die Nachhaltigkeitsstrategie.